... Musik und Informationen aus Estland, Lettland und Litauen!
eine Radiosendung zu Estland, Lettland und Litauen. Gegründet im Jahr 2000 als Projekt des Vereins INFOBALT, Bremen. Gesendet bei RADIOWESER.TV (Offener Kanal Bremen / Bürgerradio) auf UKW 92,5, im Kabelnetz und per Internet Live-Stream. Redaktion und Konzept: Albert Caspari.
BALTISCHE STUNDE - Liste der bisherigen Sendungen - chronologisch

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Sendung Nr. Sendetermin Inhalt Musikstücke Redaktions-mitglieder
Baltische Stunde – N111-226 17. Oktober 2017

19 - 21 Uhr

Gesprächsgäste

Anne Christoph / Felix Pfeiffer
(Estland-Fans)

Es ist faszinierend, wie viele Menschen in Viljandi Spaß und Freude am Darbieten von Musik haben!
Über das Leben in Bülstedt, den Betrieb eines heilpädagischen Reiterhofs, notwendige Arbeiten und praktische Arbeitsteilung. Über die Arbeit mit Pferden, pädagogische Arbeit, den Kutschenführerschein und Kunden und Gäste aus dem Umkreis. Über die Arbeit mit Schulklassen, Kinder auf dem Lande, der Kontakt mit Tieren und dem Motto sich Zeit und Ruhe zu lassen. Über den Kontakt mit Schulen, Terminabsprachen und die Herkunft des Hofnamens FYLGJA. Über das Interesse an den baltischen Staaten, Reisevorbereitungen, Literaturrecherche und eine 9-wöchige berufliche Auszeit.
Über intensive Gespräche, steigende Begeisterung und der Faszination für Estland und die estnische Sprache. Über Inspirationsquellen, Überraschungen und Lesestoff.
Über den Anreiseweg über Polen und Litauen und eine erste Nacht in Vente an der Kurischen Nehrung. Vom Blick auf Nida, einen schönen Abend und die renovierte Vogelwarte. Über eine Tasse Tee am Morgen, traumhaftes Sommerwetter und eine frische Brise. Über das Reisen per Wohnmobil, naturschonender Tourismus und Recherche zu den möglichen Reisezielen. Über flexibles Unterwegs-Sein, das Treiben lassen im Urlaub, und Naturerlebnis allein und zu zweit. Über Unterkünfte, Campingplätze, notwendige Utensilien für Wohnmobil-Nutzer und unverzichbare Ziele.
Über menschliche Kontakte, Inselreisen nach Hiiumaa und Saaremaa und Riga als vielseitige Stadt. Über Paddeltouren auf der Gauga, Welten fast ohne Zivilisation, Algen im Meerwasser und die Ostseeküste als attraktiver Anziehungspunkt. Über einsame, breite Strände, Dünenlandschaften, und den Berg der Kreuze im Sonnenuntergang. Über magische Orte, das 25-jährige Jubiläum des Folkfestivals Viljandi, notwendige Kartenvorbestellungen, musizierende Kinder und Jugendliche und entspannter Gelassenheit unter Musikerinnen und Musikern.
Über unbedarftes Musizieren, schräges Drauflosfideln, eine völlig ausgebuchte Festivalstadt, Tipps für den Ticketkauf und die Unterkünfte. Über Stammplätze, estnische Gewohnheiten, Leihfahrräder, Vergleiche mit dem Festival Rudolstadt und professionelles Management. Über gut organisierte Medienarbeit, Mülltrennung, Taschenkontrollen, Regeln für Tiere und entspannte Festivalroutine. Über die Möglichkeit in Viljandi Folkmusik zu studieren, Konzerte von Ex-Studenten, bekannten Bands und die Grenzen eines estnischsprachigen Auditoriums. Von international bekannten estnischen Musikerinnen und Musikern, estnischsprachigen Liedern, englischsprachige Musikwettbewerbe, Gastauftritte in Finnland, ausverkaufte CDs und Nebentätigkeiten zum Geldverdienen.
Über Anfragen für Konzerte in Deutschland, musikalische Idealisten, estnische Souvenirs und Estnisch lernen. Über Kama, Käse, Senf und andere Mitbringsel, Gedichte und Gesang. Über einen Besuch auf Kihnu, Feiern in Volkstrachten, Janifeuer, Tanzvorführungen und Gespräche mit einem alten Esten.
Über estnischsprechende Deutsche, estnische Kommunikationsgewohnheiten, tolerante Esten und erste Erscheinungen des Massentourismus. Über in Estland urlaubende Finnen, russische Jugendliche, nächtlicher Lärm und Varianten von Ordnungsregeln.
Über Wellnessurlaub an der Nordküste, deutsche Tourismusprojekte, geplante Seniorenresidenzen und das Bedürfnis für Arbeitsplätze. Über Veränderungen durch den Tourismus, unterschiedliches Gehaltsniveau und offene Fragen zum Gesundheitssystem.

Mehr zum FYLGJA-Hof:  www.fylgja.de
Infos zum Reisen mit Wohnmobil:  www.trevor-on-tour.de/

Buchvorstellungen

Kestutis Navakas: Die gelassene Katze. Capriccios von Don Quichotte, übersetzt von Saskia Drude. Corso 55, Verlagshaus Römerweg, Wiesbaden 2017. Nachwort: Karl-Heinz Ott. REZENSION ANHÖREN

Erwin Oberländer (Hg.): Autoritäre Regime in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1944. 2., um ein Nachwort ergänzte Auflage, 707 Seiten, Ferdinand Schönigh Verlag Paderborn 2017. REZENSION ANHÖREN

1966. Ühed sündinud südamed - RÜÜT (aus der CD "Kadakad")

1967. Nädalalugu - RÜÜT (aus der CD "Kadakad")

1968. Laevamäng - RÜÜT (aus der CD "Kadakad")

1969. Torme trotsides - RÜÜT (aus der CD "Kadakad")

1970. Sarve lullitamine - RÜÜT (aus der CD "Kadakad")

1971. Rüüt-rüüt - RÜÜT (aus der CD "Kadakad")

1972. Kadakad - RÜÜT (aus der CD "Kadakad")

1973. Mina ja Meri - RÜÜT (aus der CD "Kadakad")

Albert Caspari

(Download -Anfrage)

Baltische Stunde – N112-227 14. November 2017

19 - 21 Uhr

Gesprächsgast

Toomas Hussar
(Filmemacher, Regisseur, Schauspieler, Dramaturg)

Es ist nicht meine Absicht, witzig zu sein!

Über die Estnischen Filmabende, die Mathematik, Religionswissenschaft und die Unmöglichkeit, die Sowjetunion überleben zu wollen. Über die Liebe zu den Zahlen, die Exotik der Religion, Küchentreffs und Raucherraum. Über Vorlesungspausen, Rauchertrends, Methoden das Leben zu genießen und das Zusammentreffen mit den "Wessis". Über estnische Theaterstücke von Toomas Hussar, die "Letzte Nacht" in Toronto, das Theaterfestival "Baltoscandal", Prioritäten bei der Theaterarbeit, Anfänge des "Von Krahl"-Theaters, vom kreativen Chaos und amoralische Lebensweise. Von exakter Einstudierung, dem Gefühl für die Absurdität und genauer Planung der eigenen Arbeit.
Von der Absurdität des Sowjetsystems, Tabus und Normalität,  Satire und menschliche Situationen, und über die Unterschiede zwischen Film und Theater. Über das Filmen im Wald, das differenzierte Arbeiten mit den Schauspielerin, vielfältiger Wechsel der Einstellungen und Szenen im Film gegenüber dem Theater. Über das Einsparen von Requisiten in der Natur, die "Sexiness" der Arbeit in der Natur, Faszination und Leben in der Stadt und auf dem Land. Über Kindheitserlebnisse auf dem Lande, Wortspiele und "der Poet und der Verräter". Über die kreative Phase, die Beziehungen der Hauptpersonen des Films zueinander, die Schwierigkeiten beim Schreiben des Drehbuchs und erfolgreiche Regiearbeit. Über die Bedeutung deutscher Filmfestivals für estnische Filmemacher, die Berlinale, die Aufmerksamkeit für estnische Filmemacher im böhmischen Karlovy Vary (Karlsbad), die Arbeitsteilung zwischen Filmemacher und Produzent, und über Tallinn als Platz der Spione. Über reale und fiktive Spione, die Zuverlässigkeit des estnischen Geheimdienstes, die Unsichtbarkeit von Spionen, und eine kleine Kneipe in Tallinn als filmischer Inszenierungsort. Über große Fenster im "Shvips", den Vergleich zu Kaurismäki-Filmen, estnische Mentalität und die Frage der richtigen Bezeichnung von Roma, Zigeunern, "Dunklen" oder "Schwarzen" (Mustlane). Über Russen und Tschetschenen, Überbleibsel aus Sowjetzeiten, Minderheitenpolitik und neue Sprachregelungen. Über den Schlußsatz im Film, und die Freude daran, die Filmzuschauer mit komplexen Themen allein zu lassen.
(Übersetzerin: Kristiina Jessen)

Buchvorstellungen

Undiné Radzevičiūtė: Fische und Drachen. Roman, aus dem Litauischen von Cornelius Hell (Original "Žuvys ir drakonai", Baltos Lankos, Vilnius 2013). Residenz Verlag, Salzburg / Wien 2017, 400 Seiten. REZENSION ANHÖREN

Rimvydas Stankevičius: die allereinfachsten zaubersprüche. Poetische rituale. Aus dem Litauischen von Cornelius Hell. Wieser Verlag, Klagenfurt / Celovec 2017, 80 Seiten AUSSCHNITT ANHÖREN

Gabowitsch / Gdaniec / Makhotina: Kriegsgedenken als Event. Der 9. Mai 2015 im postsozialistischen Europa. Herausgegeben von Mischa Gabowitsch, Cordula Gdaniec und Ekaterina Makhotina. Ferdinand Schönigh Verlag, Paderborn 2017, 345 Seiten. REZENSION ANHÖREN

Iveta Vaivode / Jule Hillgärtner: Somewhere on disappearing path. Talente 31 - Junge Fotografie / Kunstkritik. Herausgeber: C/O Berlin. Texte: Ann-Christin Bertrand, Jule Hillgärtner. Kehrer Verlag, Heidelberg / Berlin 2014. 92 Seiten, 43 Farb- und S/W-Abbildungen. REZENSION ANHÖREN

1974. Unelaul - TRAD.ATTACK (aus der CD "Kullakarva - Shimmer Gold")

1975. Mõmm - TRAD.ATTACK (aus der CD "Kullakarva - Shimmer Gold")

1976. Päevake - TRAD.ATTACK (aus der CD "Kullakarva - Shimmer Gold")

1977. Säde - TRAD.ATTACK (aus der CD "Kullakarva - Shimmer Gold")

1978. Netīšāmi es iegāju - AUĻI + Tautumeitas (aus der CD "Lai māsiņa rotājās")

1979. Nu ar Dievu - AUĻI + Tautumeitas (aus der CD "Lai māsiņa rotājās")

1980. Dej, Eglīte - AUĻI + Tautumeitas (aus der CD "Lai māsiņa rotājās")

1981. Voi, vacuokīs buolelini - AUĻI + Tautumeitas (aus der CD "Lai māsiņa rotājās")

1982. Beņķa kāja - AUĻI + Tautumeitas (aus der CD "Lai māsiņa rotājās")

1983. Aulejas klezmers - AUĻI + Tautumeitas (aus der CD "Lai māsiņa rotājās")

Albert Caspari

(Download -Anfrage)

Baltische Stunde – N113-228 12. Dezember 2017

19.00 – 21.00 Uhr

Gesprächsgäste

Kaspars Paegle / Stephan Birkel
(Novuss Aktivisten)

NOVUSS spielen - eine Idee, die uns beim Würstchengrillen kam!

Vom NOVUSS-Turnier in Münster, den Anfängen der Novuss-Spielgemeinschaften im Bürgertreff in Erlangen, Gründung eines Vereins und die Organisation von Turnieren. Über Novuss-Weltmeisterschaften, Wege zum Novuss-Kennenlernen und die Gegenwart mit 35 Turniertischen. Grundregeln des Spiels, notwendige Ausstattung und Aufnahme und Anerkennung durch den bayrischen Landessportverband. Vom Motto "Novuss ohne Barrieren", günstigen Mitgliedsbeiträgen, Absicherung der Rahmenbedingungen und Einladungen zum Mitspielen. Über Sponsoren, Ausleihen von Tischen an andere Vereine und Workshops zum Kennenlernen. Über Einbeziehung von Rollstuhlfahrern, internationale Turniere und die Beliebtheit des Spiels in Ländern der Ex-Sowjetunion. Über die Unterschiede zwischen NOVUSS und KOROONA, die Erfindung von Seefahrern und die lettischen und estnischen Wurzeln der heutigen Spielform.
Über die lettischen Hersteller der Spieltische, Kontakte zu Spielinteressierten in ganz Deutschland, Turnierteilnahmen in Helsinki und Polen und Spielmöglichkeiten drinnen und draußen. Über die korrekten Abmessungen der Spieltische, weiteres Zubehör, Einhaltung der Regeln und Unterstützung durch die Stadt Erlangen. Über gemeinsame Veranstaltungen mit anderen gemeinnützigen Vereinen in Erlangen, NOVUSS als anerkannte Sportart in Bayern, Möglichkeiten für finanzielle Unterstützung und das Ausmaß körperlicher Belastung. Über Einzel- und Doppelspiele, den Organisationsaufwand bei Turnieren, und Novuss-Kenntnisse unter den Est/innen und Lett/innen. Über großen Zuspruch auch unter den Deutschen, aus anderen Ländern, und dem Wahlspruch "Novuss für alle". Über ein Stück Völkerverständigung, Altersgruppen und Neugier bei Kindern und Eltern. Über Selbstbau der Spieltische, dem legendären Auftritt bei "Schlag den Raab", Reaktionen in der Öffentlichkeit und Liefermöglichkeiten von Händern aus Lettland.
Über Konkurrenz und Zusammenarbeit mit Aktiven anderer Sportarten, über das Angebot von Novuss-Workshops, über andere Novuss-Aktive in Deutschland, über Unterstützungsmöglichkeiten für neue Novuss-Gruppen und das zukünftige Potential der Stadt Erlangen.
Über NOVUSS als lettisches Spiel, die wachsende Anzahl der von Erlangen aus unterstützten Novuss-Veranstaltungen, den Einsätzen bei verkaufsoffenen Sonntagen und anderen Anlässen, Werbeveranstaltungen, Clubräumen am Stadtrand und den Fähigkeiten von Kaspars Menschen zu begeistern. Von dem notwendigen Rückhalt in der Familie für die NOVUSS-Aktivitäten, die Einbeziehung der eigenen Kinder und der notwendigen Flexibilität im Beruf.
Mehr Infos zur NOVUSS-Initiative Erlangen:
www.novuss-sport.de

Buchvorstellungen

Mihkel Mutt: Das Höhlenvolk. Lebensbilder aus der estnischen Gesellschaftschronik. Roman, aus dem Estnischen von Cornelius Hasselblatt. (estnische Originalausgabe: Kooparahvas läheb ajalukku, 2012). Kommode Verlag, Zürich 2017. 440 Seiten. REZENSION ANHÖREN

Tungal / Lukk-Toompere: Schneemann Ludwigs größtes Glück. Text: Leelo Tunbal, Illustrationen Regina Lukk-Toompere. Übersetzung aus dem Estnischen: Carten Wilms. Titel der estnischen Originalausgabe: "Lumemees Ludvigi õnn". Kinderbuch, empfohlen ab 4 Jahren. Kullerkupp Verlag, Berlin 2017. 28 Seiten, Format 276 x 200 mm. AUSSCHNITT ANHÖREN

Grigori Kanowitsch: Die Freuden des Teufels. Roman. Übersetzung aus dem Russischen von Franziska Zwerg, Nachwort von Karl-Markus Gauss. Corso 59 im Verlagshaus am Römerweg, Wiesbaden 2017. REZENSION ANHÖREN

Christian J. Grothaus: Der "hybride Krieg" - vor dem Hintergrund der kollektiven Gedächtnisse Estlands, Lettlands und Litauens. Reihe: Standpunkte und Orientierungen. Carola-Hartmann Miles-Verlag, Berlin 2017, 72 Seiten. REZENSION ANHÖREN

1984. The Man I Love - Giedrė Kilčiauskienė (aus der CD "Jazz Miniatures")

1985. Kai Tu Toli - Giedrė Kilčiauskienė (aus der CD "Jazz Miniatures")

1986. Save Your Love For Me - Giedrė Kilčiauskienė (aus der CD "Jazz Miniatures")

1987. Blues In The Night - Giedrė Kilčiauskienė (aus der CD "Jazz Miniatures")

1988. Honeysuckle Rose - Giedrė Kilčiauskienė (aus der CD "Jazz Miniatures")

1989. Bagdad Cafe - Giedrė Kilčiauskienė (aus der CD "Jazz Miniatures")

1990. Smells Like Teen Spirit - Giedrė Kilčiauskienė (aus der CD "Jazz Miniatures")

1991. God Bless The Child - Giedrė Kilčiauskienė (aus der CD "Jazz Miniatures")

Albert Caspari

(Download -Anfrage)

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